Der aktuelle Trend rund um das „neue“ Internet unterscheidet sich laut einiger Experten von dem letzten „Internet Hype“, der im Platzen der Dotcom-Blase im März 2000 endete. Dies ist darin begründet, dass sich seit dieser Krise die Technologien sowie die Kosten des Internets zu einem von den Benutzern akzeptierten, kostengünstigen und ausgereiften Massenmedium entwickelt haben. Das Internet entfaltete sich allerdings schon viel früher von einem einfachen universitären Netzwerk hin zu einem weltweit durch viele Standards festgelegten multimedialen Medium. Diese Evolution beinhaltete viele wichtige Faktoren. Der erste Browser wurde am 26. Februar 1991 von Tim Berners-Lee unter dem Namen World Wide Web vorgestellt. Dieser Browser beherrschte bereits das FTP Protokoll sowie das im Jahre 1989 von Tim Berners-Lee entwickelte HTTP Protokoll. Das Darstellen von Bildern oder Grafiken innerhalb des Browsers war noch nicht möglich, jedoch konnte man zur Textformatierung auf Stylesheets zurückgreifen. Der 1993 veröffentlichte NCSA Mosaic Browser konnte als erster Browser sowohl Text als auch Grafiken innerhalb des Textes anzeigen, ohne die Grafiken extra nachladen zu müssen [vgl. Borchers, Detlef „10 Jahre Mosaic“ Heise Online 10.11.2006 27.11.2006 ; Alby, Tom „WEB 2.0 Konzepte, Anwendungen, Technologien“ Carl Hanser Verlag München Wien 2007 , S. 1 ff]. Die rasante Verbreitung des Internets beruht vor allem darauf, dass das Internet im Laufe der Zeit nahezu komplett standardisiert wurde und die Kosten für einen Internetzugang rapide gesunken sind. Auf diese beiden Faktoren soll in dem nun folgenden Abschnitt detaillierter eingegangen werden.
Das Internet nimmt mittlerweile im Leben vieler Menschen eine enorm wichtige Rolle ein und dringt dadurch immer weiter in deren Alltag. Durch das weltweite Netz ist es den Benutzern möglich, mit einer Vielzahl verschiedener Personen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen in einer noch nie da gewesenen einfachen Weise zu kommunizieren. Die Kommunikation über das Internet ist allerdings nur ein kleiner Teil dieses Mediums, viel mehr dient es als Instrument für soziale Bindungen, Informations- und Unterhaltungsquelle sowie als Lieferant verschiedenster Inhalte und Produkte. Vor allem die Generation, für die das Internet nicht der Wechsel von einem klassischen Medium hin zu einem neuen bedeutet, nimmt diese Kommunikationsform an.
Mit der einhergehenden Akzeptanz dieses Mediums wird es auch immer mehr zu einem Gewinn bringenden Geschäftsfeld. Viele Milliarden Dollar aus Risikokapital werden aktuell in neue Startup-Unternehmen investiert. Das Internet ist bereits wenige Jahre nach den großen Utopien, dem Hype, dem Börsenfieber und dem Platzen der Dot-Com-BlaseF[1]F erwachsen geworden. Der aktuelle Trend zum Internet hängt vor allem mit dem wenig aussagekräftigen Schlagwort „Web 2.0“ zusammen. Dabei ist Web 2.0 nicht als ein neues und sehr viel versprechendes Geschäftsfeld zu verstehen, viel mehr ist dies ein Begriff um einen Paradigmenwechsel innerhalb des Internets zu beschreiben, der neue Geschäftsmodelle etabliert sowie eine neue Nutzung und Einstellung zum Internet aufzeigt. Durch den Versionssprung von 1.0 auf 2.0 suggeriert es Umwälzendes und zeugt von Selbstvertrauen, welches neue Geschäftsideen mit sich bringt
[vgl. Schroll, Willi; Neef, Andreas „Web 2.0 – Was ist Dran? Teil I“ Zpunkt GmbH The Foresight Company, Essen 2006, Seite 1].
[1] Als Dotcom-Blase bezeichnet man das Platzen einer Spekulationsblase im März 2000, bei dem vor allem die so genannten „Dotcom-Unternehmen“ betroffen waren. Das Platzen dieser Blase (wie zum Beispiel an den größten Märkten für Technologieunternehmen, wie der amerikanischen „NASDAQ“ oder dem deutschen „Neue Markt“ an dem vermeintlich zukunftsweisenden und stark wachsenden Unternehmen aus dem Technologiebereich notierten) führte zu hohen Verlusten bei den Anlegern.
… auf der Webseite von Benjamin Leitschuh.
Was hier in Zukunft präsentiert wird ist noch unklar. Aber es wird auf jeden Fall mit meinem Studium der Informatik zu tun haben, über aktuelle Trends im Internet sowie aktuelle Informationen über das Content Management System Joomla.
Als erstes wird mein derzeitiges Diplomarbeit, welche ich über Web 2.0 in der Touristik schreibe, ab ende März auf dieser Seite zum Download angeboten.
Um die Wartezeit zu verkürzen, kann man sich meine experimentelle Seite www.fulda-party.de anschauen und dort mitmachen. Dies sind noch weitere von mir betreute Webseiten:
- www.sc-wiesen.de
– www.affenstress.de
Viel spaß
Benjamin Leitschuh