Ich gehöre zu den Glücklichen, die mit der Deutschen Bahn zur Arbeitsstelle Pendeln dürfen. Zum einem sind die Züge ziemlich überfüllt und zum anderem schafft es die Bahn nicht einmal Pünktlich zu sein. Das Pünktlichste was ich bisher erlebt habe sind lediglich 5 Minuten Verspätung. Dies kann sich aber nach meinen Erfahrungen auf gut 2 1/2 Std. erhöhen. Das scheint kein Problem zu sein. Aber nicht nur das ständig die RE-Züge Verspätung haben, nein die S-Bahn ist dazu auch durchaus in der Lage wodurch natürlich der Anschlusszug verpasst wird.
Wenn ich das ganze nun mal auf einen MIttelwert bringe, habe ich in etwa pro Tag 30-40 min Verspätung. Wobei natürlich das Verpassen des Anschlusszuges nicht mitgerechnet ist. Netterweise bekommt man ja auch nicht genehmigt mit einem RE-Ticket in einen nahezu leeren ICE einzusteigen obwohl das verpassen des zuvor abgefahrenen Zuges in der Verspäteten S-Bahn zu begründen ist.
Nun kann man ja wenigstens die reine Verspätungszeit auf ein Jahr hochrechnen. Dabei kommt bei 250 Arbeitstagen eine Verspätungszeit von 7500 – 10.000 Minuten was 125 – 166,6 Stunden oder 5,2 – 6,9 Tagen entspricht. Wohlgemerkt das ist die reine Zeit die man aufgrund von Verspätungen in dem Zug zusätzlich sitzt.
Wie kommt es aber nun zu diesen Verspätungen? Zum einen hört man wohlbekannte Durchsagen wie “Unsere Weiterfahrt wird sich aufgrund einer Überholung Verzögern”, “Aufgrund von Störungen im Betriebsablauf…”, “Aufgrund einer Störung an einem Bahnübergang…” und so weiter und so fort.
Dieser Artikel ist in einer solchen Versoätung erfasst worden. Von daher können die Zahlen aufgrund des perönlichen Ärgers von der Realität ein wenig abweichen. Ich werde nun aber damit beginnen die Täglichen Verspätungen zu Protokollieren und diese regelmäßig veröffentlichen.