Das Unternehmen “Softwareschmiede” bietet under der Adresse www.simple-fax.de einen kostenlosen Faxdienst an. Damit ist es möglich ins deutsche Festnetz sowie in 14 weitere EU-Länder kostenlos ein Fax zu versenden.
Dabei ist zu beachten, dass nur PDF Dokumente im Hochformat versendet werden können. (Womit man diese erstellen kann wurde hier gezeigt.) Weiterhin dürfen nicht mehr als 5 Seiten in schwarzweiß pro Dokument versendet werden.
Der Versender bekommt anschließend auf seine angegebene Mailadresse ein Übertragungsbericht.
Der Name AJAX ist ein Apronym [Als Apronym bezeichnet man eine spezielle Abkürzung, welche ein bereits existierendes Wort ergibt.] und steht für Asynchronus JavaSycript and eXtensible Markup Language. AJAX ist keine Programmiersprache, sondern eine neues Konzept, um Daten von einem Webserver zu einem Internetbrowser asynchron zu übertragen. Dabei greift AJAX trotz der erst jetzt erreichten Popularität nicht auf neue Technologien zurück, sondern verbindet Techniken aus den 90er-Jahren zu einer gemeinsamen Verwendung. Dies entspricht einer Revolution des Internets und trägt ebenfalls sehr zur neuen „Usability“ des Web bei.
Der Begriff AJAX tauchte erstmals Anfang des Jahres 2005 in San Francisco in einem Aufsatz der Gründer von Adaptive Path, Jesse James Garrett, auf [vgl. Jesse James Garrett "Ajax: A New Approach to Web Applications", 09.11.2006].
Wie bereits im vorangegangenen Abschnitten aufgezeigt sind die kontinuierliche Senkung der Internetverbindungskosten sowie die Standardisierung von Webtechnologien immens wichtig für die Weiterentwicklung des Internets. Im Zuge des Phänomens Web 2.0 sind neue Web Technologien entstanden. Es sind jedoch auch ältere, bereits bestehende Technologien in den Vordergrund gerückt. Ein Beispiel dafür ist “AJAX”, welches erst jetzt seinen Durchbruch erfuhr. In dieser Kategorie wird nun näher auf das AJAX-Konzept, Newsfeeds sowie auf Web Service ein-gegangen.
Die ständig erhöhten Übertragungsgeschwindigkeiten in das Internet tragen einen hohen Anteil zur Popularität des heutigen Webs bei. In den 70er und 80er Jahren mussten die ersten Internet Benutzer mit einer Geschwindigkeit von 2.400 bps (Bits pro Sekunde) auskommen. Mit dieser Geschwindigkeit hatte man die Möglichkeit, eine DIN-A4-Seite Text in einer unformatierten zwei Kilobyte Datei in sieben Sekunden zu übertragen. Die Verbindung wurde mit einem von der ehemaligen Deutschen Post vertriebenen Akustikkoppler hergestellt. Die Benutzung eines Modems war zu dieser Zeit in Deutschland aufgrund des Endgerätemonopols gesetzlich verbo-ten. Mit diesen langsamen und dazu noch teuren Internetverbindungen wäre das heutige Web nicht nutzbar.
Wie die nachfolgende Grafik an dem Beispiel der Übertragungszeit eines Dokumentes zeigt, werden diese Zeiten durch moderne DSL-Anschlüsse um ein Vielfaches reduziert.
Ohne eine Einigung auf einheitliche Standards hätte das grenzenlose weltweite Internet nicht die heutige Bedeutung. Ein wichtiger Faktor in diesem Standardisierungsprozess war der so genannte „Browserkrieg“ zwischen dem Netscape Navigator und dem Internet Explorer von 1995 bis 1997. Während dieser Auseinandersetzung mussten Webdesigner auf die Besonderheiten des jeweiligen Browsers eingehen und ihre Webseiten für beide Browser anpassen. Der Browserkrieg brachte allerdings auch Vorteile mit sich. So wurden während des Verlaufs etwa verschiedene neue und nützliche Funktionalitäten vorgeschlagen. Dabei hielten sich die beiden Hersteller jedoch nicht an den damals gültigen HTMLF[1]F 2.0 Standard, der in Webseiten nicht einmal Tabellen vorsah, sondern entwickelten browserspezifische Funktionen, die zwar gleich waren, aber durch eine unterschiedliche Syntax angeboten wurden. Dies machte das Entwickeln von Webseiten so schwierig.
Am Ende des Browserkriegs setzte sich der Internet Explorer durch, wodurch die Entwicklung der Webseiten vereinfacht wurde.
Diese Dominanz des Internet Explorers ist laut Tim O’Reilly vorteilhaft für die Entwicklung des Webs gewesen, da vorher die Entwicklung von Cross Browser Programmen, die in jedem Browser gleich aussahen und funktionierten, sehr schwierig war [vgl. O'Reilly, Tim „What Is Web 2.0“O'Reilly, 30.09.2005, 10.10.2006].
Das im Jahre 1994 gegründete Standardisierungsgremium W3CF[2]F ist keine zwischenstaatliche Organisation, die Standards wie ISO-Normen entwickelt. Vielmehr erstellt es Empfehlungen, nach denen sich die verschiedenen Browserhersteller richten können. Während des Browserkriegs wurde dieser Standard nur als kleinster gemeinsamer Nenner angesehen. Mittlerweile gibt es immer noch verschiedene Interpretationen von JavaScript, HTML oder CSSF[3]F. Allerdings müssen nur noch kleine Anpassungen für die Browser gemacht werden, da die Syntax vereinheitlicht wurde und die Unterschiede nur an einer falschen bzw. fehlerhaften Interpretation liegen [vgl. Alby, Tom „WEB 2.0 Konzepte, Anwendungen, Technologien“ Carl Hanser Verlag München Wien 2007, S. 13 - 14].
Die Vorherrschaft des Internet Explorers von über 90% Marktanteil konnte bisher nur der Browser Firefox in dem „zweiten Browserkrieg“ von Ende 2004 bis heute anfechten. Kein anderer Browser schaffte es, dem Marktführer zweistellige Marktanteile abzunehmen, welche Firefox inzwischen auf knapp 20 % ausbauen konnte. Wie in Tabelle 1 auf Seite X21X zu entnehmen, sind aktuell eine Vielzahl von verschiedenen Browsern und Versionen bei den Internetbenutzern im Einsatz.
[1] HTML: Hypertext Markup Language, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Darstellung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten.
[2] W3C: World Wide Web Consortium ist das Gremium zur Standardisierung das World Wide Web betreffender Techniken. Hhttp://www.w3.org/
[3] CSS: Cascading Style Sheets, ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente um die Formatierungsbefehle von den strukturierenden Befehlen und dem Inhalt zu trennen.
